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Hilfsprojekt KambodschaDer Geberit Mitarbeiter Thomas Wälti realisierte mit Unterstützung von Geberit ein soziales Hilfsprojekt in Kambodscha. Mit dem Bau eines Wohnheims half er, Fabrikarbeiterinnen bessere Zukunftsperspektiven zu verschaffen. Als Wälti ein Projekt für ein Wohnzentrum in Kambodscha bei Geberit einreichte, waren CEO Albert M. Baehny und Roland Högger, Leiter Umwelt und Nachhaltigkeit, sogleich überzeugt und gaben Ihre Zusage. Das Projekt wurde mit Know-how, Dienstleistungen und Produkten tatkräftig unterstützt. Ziel ist es, Frauen, die in den Baumwoll-/Kleiderfabriken von Phnom Penh arbeiten, Zugang zu Wohnraum mit hygienisch einwandfreien Sanitäreinrichtungen, Nahrung und Weiterbildung zu ermöglichen. Die mehrheitlich jungen, alleinstehenden Frauen kommen aus der Provinz und haben grosse Probleme, bezahlbaren Wohnraum in der Nähe der kambodschanischen Hauptstadt zu finden. Oft müssen sich zehn Frauen ein kleines Zimmer teilen. Schlechte Ernährung und ungenügende Hygiene sind dabei an der Tagesordnung. Insgesamt 150'000 Frauen leben unter solch misslichen Bedingungen. Dank dem Projekt wird ein Wohngebäudes gebaut, in dem 400 dieser Arbeiterinnen kostengünstige Unterkunft erhalten. Die rund 50 Zimmer werden mit Toiletten, Duschen und Waschtischen ausgerüstet. Geberit schickte dafür Material und stellte mit Wälti einen Berater, der die Leute vor Ort ausbildete. Um den Bauarbeitern die nötigen sanitärtechnischen Kenntnisse zu vermitteln, führte er einen Workshop zu HDPE- und Mepla-Rohren sowie zu Spülkasten durch. Das Gelernte wurde anschliessend auf der Baustelle umgesetzt. Innert kurzer Zeit konnten drei Badezimmer sowie die Mepla Versorungsleitung auf dem Dach realisiert werden. Sie dienten den Arbeitern als Beispiel bei der Fertigstellung von weiteren Sanitärinstallationen. Die lokalen Arbeiter beeindruckte die Arbeitsweise von Geberit und sie eigneten sich das Wissen innert kürzester Zeit an. Die Arbeiter können nun die Bauarbeiten, nur noch unter der Überwachung von Geberit, selbständig weiterführen. In Zukunft können sie sanitäre Installationen selbständig ausführen. Im Verlaufe von 2008 wird das neue Wohnzentrum für 400 Arbeiterinnen bezugsbereit sein - das ist Nachhaltigkeit. |